Rossini: Petit Messe sollenelle

Opernhaftes Meisterwerk in Konzertform

Gioachino Rossini, weltbekannt für seine Opern wie Der Barbier von Sevilla, wagte mit der Petite Messe Solennelle etwas Ungewöhnliches: eine geistliche Komposition, die musikalisch weit über das hinausgeht, was man von einer Messe erwartet.

1863 komponiert, vereint sie große Melodien, kraftvolle Chorsätze und virtuose Solopartien – fast als hätte er eine Oper für die Kirche geschrieben. 1863, lange nach seinem Rückzug von der Opernbühne, schuf er eine Messe, die an Intensität und Schönheit seines Bühnenwerks in nichts nachsteht.

Doch „petite“ ist sie nur dem Namen nach – das gut 90-minütige Werk vereint die Euphorie und Dramatik der Oper mit den Texten und Ausdruckskraft sakraler Musik. Rossini selbst nannte es ironisch „die letzte meiner Sünden“ – und doch ist es ein ergreifendes Testament seines Genies.

Ursprünglich für (Opern-)Kammerchor, zwei Flügel und Harmonium komponiert, erklingt in diesem Konzert die von Rossini selbst arrangierte Fassung für großes Sinfonieorchester.

Mitwirkende:
Münsterchor St. Aegidien
Solistinnen und Solisten, Mitglieder des Staatsorchesters Braunschweig
Lukas Lattau, Leitung

 

 

 

Termin
28.06.2025, 19:00 Uhr
Ort
St. Aegidien

Braunschweig
Leitung / Ansprechperson
Regionalkantor Lukas Lattau
kirchenmusik(ät)staegidien.de

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